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Jörn Wallenwein

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Jörn Wallenwein lebt in Hattersheim am Main und ist ein ambitionierter Natur- und Makrofotograf. Ein weiterer Interessenschwerpunkt ist die Architekturfotografie, insbesondere im Winter, wenn keine Insekten mehr fliegen.

Die meisten Makroaufnahmen entstehen im Rhein-Main-Gebiet. Nach der Arbeit ist die Fotografie für Jörn eine willkommene Abwechslung. Zeit, um „runterzukommen“ und auch wenn kein Insekt vor die Linse kommt, ist es eine gute Gelegenheit, die Natur zu genießen. Kein Wunder also, dass fast alle Bilder am Abend entstanden sind. Als notorischer Langschläfer ist der Morgen für Jörn ohnehin nur suboptimal.

Farbliche Kontraste, ein weicher, aber nicht eintöniger Hintergrund und eine gute Freistellung sind ihm bei Makroaufnahmen wichtig. Jörn mag es, wenn sein Motiv von vorne bis hinten scharf ist. Deshalb arbeitet er auch bei ausreichendem Licht oft mit einem Stativ, um die Kamera perfekt ausrichten zu können. Seit einigen Jahren ist auch das Stacken von mehreren Fotos eine beliebte Technik.

Die hier gezeigten Bilder wurden mit einer digitalen Systemkamera aufgenommen. Alle Architekturaufnahmen sind Langzeitbelichtungen von mehreren Minuten und wurden am PC im „Fine-Art-Stil“ bearbeitet. Weitere Informationen zu den Fotos finden sich unter der Galerie.

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Weitere Infos und Bilder von Jörn Wallenwein auf seiner Webseite wallenwein-foto.de und Instagram @joernwallenwein.

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Dark City Series - Fine Art Fotografie in Frankfurt am Main

Bild 1: "Splendid". Der Tower 185 in der Nähe der Messe mit 200,0 Metern Höhe das viert höchste Gebäude Deutschlands (zusammen mit dem Main Tower). Kurios, der Tower sollte ursprünglich, wie es der Name vermuten lässt, nur 185 Meter hoch werden. Beim Bau entschied man sich aber noch 15 Meter aufzustocken. Der Name blieb trotzdem bestehen.

Bild 2: "Lights in the Shadows". Das Mainfest mit Riesenrad vor den dunklen Wolkenkratzern Frankfurts. Aufnahme vom südlichen Mainufer.

Bild 3: "Silver Giant". Eine surreale Darstellung des Silberturmes am Jürgen-Ponto-Platz. Der silber-glänzende Turm war von 1978 bis 1990 mit seinen 166 Metern Höhe der höchste Wolkenkratzer Deutschlands. Nach der Fertigstellung des Omiturmes (2019) und des Grand Tower (Mitte 2020) ist der Silberturm aus den Top-Ten der deutschen Hochhäuser gefallen. Seine glänzende, silberne Fassade machen ihn aber immer noch zu einem begehrten Fotomotiv.

Bild 4: "Black Mirror II". Tower 185 (rechts) und Pollux (links). Die Zwillingstürme Kastor und Pollux sind für Frankfurt nicht besonders hoch, dafür haben sie jedoch schöne, spiegelnde Fassaden. Das Titelbild dieser Galerie zeigt beide Hochhäuser in einer Montage mit High-key Bearbeitung.

Bild "Paarungsrad Gemeine Heidelibelle auf meiner Hand": Oft wird Jörn gefragt, wie so etwas möglich ist, denn eine Paarung von Großlibellen auf einer Hand ist nicht alltäglich zu beobachten.

"Es war ein sehr warmer Sommertag, weit über 30° Celsius und es war ein gutes Jahr; es gab sehr viele aktive Libellen und Insekten. An einem Anglerteich mit nicht allzu dichter Vegetation flogen Heidelibellen immer wieder ein Holzgeländer an. Paare wurden dabei regelmäßig von männlichen Libellen attackiert. Ein Pärchen flog nahezu immer die gleiche Stelle an und wurde permanent von "eifersüchtigen" Männchen vertrieben. Ich legte meine Hand an die entsprechende Stelle und wartete bewegungslos. Schon nach kurzer Zeit kam das Libellen-Pärchen und setzte sich auf meine ausgestreckte Hand. Ganz langsam hob ich die Hand an und bewegte mich vorsichtig weg. Dabei schirmte ich mein Pärchen vor anderen Libellen ab. Sozusagen eine Win-Win-Situation. Selbst als ich meine Hand in den Schatten bewegte, um besser fotografieren zu können, blieben die Libellen bei mir. Noch lange nach dem Fotografieren blieb das Pärchen auf meiner Hand. Eine Heidelibellenpaarung kann bis zu 20 Minuten dauern." [ Zitat Jörn Wallenwein ]

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