René Schädler

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René Schädler aus Baar im Schweizer Kanton Zug entdeckte die Fotografie vergleichsweise spät, verfolgte seine Leidenschaft dann aber mit umso größerer Konsequenz. Seit 2017 widmet er sich intensiv diesem Medium und hat in wenigen Jahren einen unverwechselbaren Stil entwickelt. Seine Bilder sind Ausdruck einer Haltung: Sie sind reduziert, konzentriert und von klarer ästhetischer Ordnung geprägt.

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Als Fine-Art-Outdoor-Fotograf sucht René Schädler gezielt nach Weite, Stille und Einsamkeit. Die Schweizer Alpen, Voralpenlandschaften leicht ober- oder unterhalb der Baumgrenze, aber auch Küsten und entlegene Orte dienen ihm als Bühne. Dabei versteht er die Landschaftsfotografie beinahe wie ein Porträt: Die Natur ist sein „Model“ – unbeweglich, aber von starkem Charakter. Den passenden Blickwinkel muss man sich erwandern, die Komposition erarbeiten. Vor Ort konzentriert er sich auf Leitlinien, Formen sowie Muster und reduziert die Bildinformationen bewusst auf das Wesentliche, sodass alles Überflüssige im Dunst zu verschwinden scheint.

Sein Stil ist minimalistisch und zugleich emotional. Entsättigte Farbwelten, zarte Kontraste, grafische Strukturen und ein feines Spiel von Licht und Schatten verleihen seinen Arbeiten eine fast meditative Qualität. Ort und Zeit treten dabei in den Hintergrund, entscheidend sind Harmonie, Balance und eine ruhige, klare Bildsprache. Besonders in nebelverhangenen Szenen oder schneebedeckten Landschaften entsteht jene samtige, fast greifbare Stille, die seine Fotografien so unverwechselbar macht. Der Blick darf schweifen und Gedanken können über den Horizont hinauswandern.

Neben unberührter Natur interessieren ihn auch urbane Räume, insbesondere die „schlafende” Stadt in den Randstunden des Tages. Auch hier sucht er nach Reduktion und grafischer Klarheit. In seinem Projekt rund um die Marmorbrüche von Carrara rückte neben der ästhetischen Wirkung des Materials zunehmend auch die gesellschaftliche und ökologische Dimension in den Fokus. In seinen Arbeiten liegen Schönheit und Fragilität oft eng beieinander.

René legt großen Wert auf das gedruckte Bild. Für ihn entfaltet Fotografie ihre wahre Kraft erst als hochwertiger Fine-Art-Print. Dieser hohe Qualitäts- und Gestaltungsanspruch spiegelt sich in zahlreichen internationalen Auszeichnungen wider. So wurde er bei den Epson International Pano Awards mehrfach geehrt, darunter mit Gold- und Bronze-Platzierungen. Auch bei den renommierten Black & White Spider Awards, den IPA (International Photography Awards) und den PX3 Paris Photo Prix erzielte er Spitzenplätze. Im Jahr 2024 wurde er zudem als „Zuger Fotograf des Jahres” ausgezeichnet – eine Würdigung seines konsequenten, künstlerischen Schaffens.

Seine Arbeiten wurden in internationalen Magazinen wie ON Landscape und ELEMENTS veröffentlicht, in Büchern abgedruckt und in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, unter anderem bei Photo Schweiz, im Oltener Haus der Fotografie und in mehreren Soloausstellungen in Zug. Damit hat sich René Schädler in wenigen Jahren einen festen Platz in der zeitgenössischen Schweizer Fine-Art-Fotografie erarbeitet.

[ Text 10Fotos ]

10Fotos meint: René Schädler schafft Fotografien, die nicht laut sein müssen, um zu wirken. Seine Bilder leben von Zurückhaltung, bewusst gesetzter Leere sowie einer tiefen Auseinandersetzung mit Form, Licht und Raum. Er zeigt, dass Minimalismus keine Reduktion des Ausdrucks bedeutet, sondern im Gegenteil eine Verdichtung, eine konsequente Konzentration auf das Wesentliche ist. In unserer schnelllebigen Welt sind seine Arbeiten Einladungen zur Entschleunigung: stille, kraftvolle Fine-Art-Landschaften von großer ästhetischer Reife.

Weitere Bilder und Informationen über René Schädler gibt es auf seiner Webseite www.reneschaedler.ch und seinem Instagram-Kanal @reneschaedler.

10FOTOS