Beate Grever

Die Kölner Landschaftsfotografin Beate Grever stammt aus einer Künstlerfamilie mit schlesischen Wurzeln. Aufgewachsen in Deutschland erfolgte auf der Basis von Kunst und Musik eine lebenslange Auseinandersetzung innerhalb des Spannungsverhältnisses von ähnlichen und unterschiedlichen Ansichten und Lebensweisen dieser beiden traditionsreichen Kulturen.

Aus der Malerei erwuchs bald die Liebe zur Fotografie. „Ich male immer noch, doch nun mit Licht und lege meinen Fokus auf die Landschaftsfotografie. Wenn ich fotografiere, dann wird alles um mich herum transparent und entschwindet, dann tauche ich ein in das Bild, dann tauche ich förmlich ein in eine andere Welt. Es ist wie Elektrizität: man wird von ihr erfasst, ohne sie zu sehen.“

[ Text Beate Grever ]

Beate Grever mag die einsamen Morgenstunden und das einmalige Licht zu diesem Zeitpunkt. Wir von 10Fotos mögen die Stimmungen der dann entstehenden Fotos. Der menschliche Einfluss auf die Natur erscheint bei ihren Aufnahmen nicht störend – im Gegenteil – oft entsteht durch den geschickten Einbau von Gebäuden oder Gegenständen ein harmonisches „Kunstwerk“. Kultur und Natur im wunderschönen Zusammenspiel. Auch das mögen wir sehr!

Weitere Infos über die Fotografin und Künstlerin unter den Galerie-Bildern.

Beate über sich selbst:

„Ich reise durch die Dunkelheit und warte auf das Morgenlicht … und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn die erwachende Sonne sanft die Natur umarmt … und wenn der Berg aufbricht und das Licht ihn zu durchdringen scheint, ist es, als würde die Schönheit seines Wesens alles überstrahlen.

Ich reise nicht, um anzukommen, vielmehr komme ich an, während ich reise … ich kann die Stille da draußen in der Bergwelt hören und liebe es, ihr zu lauschen. In der Fotografie finde ich Ruhe und Frieden und das gemäßigte Tempo der Natur scheint die Zeit dann für einen Augenblick anzuhalten. Ich kann mich kaum sattsehen an der Schönheit unserer Erde und spüre eine ungeheure Lebendigkeit und gleichzeitig ein Gefühl von Zuhause. Vielleicht gelingt es mir, die Menschen, die diese wundervollen Orte nicht in natura besuchen können, durch meine Bilder an der einzigartigen Schönheit unseres Planeten, wie ich sie wahrnehme, teilhaben zu lassen. Vielleicht schaffen es meine Fotografien, ihnen das Gefühl von Freiheit und gleichzeitig Heimat zu übermitteln, wie ich es spüre, wenn ich meinem Wanderlust-Gen nachgebe und mit meiner Kamera im Gepäck durch die Zeit reise, um unvergessliche Erinnerungen zu kreieren.“