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Waltraud Nehls

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Waltraud Nehls wuchs am Fuße der Schwäbischen Alb auf und entwickelte schon früh eine tiefe Verbundenheit zur Natur. Die sanften Hügel, Wälder und Wiesen ihrer Heimat wurden zu einem prägenden Erlebnisraum und weckten ihre Leidenschaft für die Naturfotografie. Heute lebt sie in Hannover, doch ihr Blick für das Wesentliche, das im Verborgenen liegt, ist ihr geblieben. Seit 2009 widmet sie sich intensiv der Fotografie mit dem Ziel, nicht einfach das Offensichtliche festzuhalten, sondern das zu zeigen, was oft übersehen wird.

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Ihr Stil ist geprägt von Klarheit, Reduktion und einer großen Liebe zum Detail. Besonders das Kleine, Flüchtige und Zarte findet bei Waltraud Beachtung: Blüten, Insekten und Lichtreflexe. Mit beeindruckender Feinfühligkeit spielt sie mit Schärfe und Unschärfe. In vielen ihrer Bilder gehen Vorder- und Hintergrund weich ineinander über – das Motiv tritt dabei unaufdringlich hervor, fast wie ein flüchtiger Gedanke. Oft arbeitet sie mit offener Blende und experimentiert mit Bewegung und Belichtungszeit, um mehr als nur das Sichtbare zu zeigen.

Neben der Nähe zur heimischen Natur – insbesondere in Hannover und Umgebung – führten sie zahlreiche Reisen nach Afrika, Brasilien, Costa Rica und ins europäische Ausland. Doch unabhängig vom Ort bleibt der Fokus gleich: Farbe, Form und Lichtstimmung sollen wirken – ganz ohne digitale Effekte oder inszenierte Manipulationen.

Waltrauds Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet: 2019 überzeugte sie beim renommierten Wettbewerb „Glanzlichter“ mit dem Bild „Klatschmohn“ und 2025 belegte sie den vierten Platz beim internen GDT-Fotowettbewerb in der Kategorie „Atelier Natur“ mit der eindrucksvollen Aufnahme „Sandtannenbäume“. Diese Erfolge sind Ausdruck einer künstlerischen Haltung, die auf Integrität und Wahrhaftigkeit setzt – sowohl in der Fotografie als auch in der Naturbegegnung.

[ Text 10Fotos ]

10Fotos meint: Waltraud Nehls begeistert uns mit einer Fotografie, die leise ist und gerade deshalb so stark wirkt. Ihre Bilder erzählen nicht von Sensationen, sondern von Sensibilität. Sie laden dazu ein, hinzuschauen, zu verweilen und die Natur nicht als Kulisse, sondern als etwas zu begreifen, das man erlebt. Mit technischem Können, einem untrüglichen Gefühl für Komposition und einer poetischen Bildsprache schafft sie Werke, die nicht spektakulär auf sich aufmerksam machen, sondern nachwirken. In einer Zeit visueller Reizüberflutung ist ihre Fotografie eine wohltuende Ausnahme. Und so sind wir mehr als begeistert von Waltrauds Sicht auf die Natur – und davon, wie stimmungsvoll sie diese in ihren Bildern einfängt.

Weitere Bilder von Waltraud Nehls sind auf der Webseite der GDT zu finden.

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